Mehr Vertrauen in Social Media

Wie die Kleine Zeitung Kanäle im Kampf gegen Fake News nutzt
Aus Studien wie dem Digital News Report ist bekannt, dass Nachrichten mit zunehmender Tendenz auch über die sozialen Netzwerke konsumiert werden. Während Facebook in der Reichweite schon seit einiger Zeit leichte Einbußen verzeichnet, steigt die Rezeption journalistischer Inhalte über TikTok und Instagram kontinuierlich an.
Auch die Kleine Zeitung bespielt diese Kanäle seit vielen Jahren aktiv. Sie nutzen sie gezielt, um unsere Community über Ereignisse in unseren Kernmärkten Steiermark und Kärnten ebenso wie über internationale Entwicklungen zu informieren. Dabei setzt die Kleine Zeitung die Mechanismen der Plattformen bewusst ein, um im Kampf gegen die zunehmende Flut an Fake News qualitativ hochwertigen Journalismus sichtbar zu machen.
Mit dem Algorithmus arbeiten, damit Qualitätsjournalismus sichtbar wird
Die Algorithmen der sozialen Netzwerke funktionieren unterschiedlich, folgen jedoch einem ähnlichen Prinzip: Inhalte, die Aufmerksamkeit erzeugen und Reaktion auslösen, werden verstärkt ausgespielt. Häufig profitieren davon Fake News, überzeichnete Darstellungen oder stark emotionalisierende Beiträge.
Die Kleine Zeitung nutzt – ohne Click- oder Ragebait – die Algorithmen jedoch für unser Ziel, Qualitätsjournalismus sichtbar zu machen. Die Experten unseres Social-Media-Teams analysieren sorgfältig, welche Themen für welche Zielgruppen auf welcher Plattform relevant sind. Ein Artikel aus der gedruckten Ausgabe der Kleinen Zeitung wird auf TikTok anders inszeniert als auf Instagram oder Facebook. Die journalistische Sorgfalt bleibt unverändert: Das Storytelling passt sich dem Kanal an.
So gelingt es uns, auch in sozialen Netzwerken eine stetig wachsende Community aufzubauen. Die Kleine Zeitung hat einen klaren regionalen Fokus, zählt aber dennoch zu den erfolgreichsten Medienkanälen Österreichs. Unsere Inhalte erreichen plattformübergreifend mehrere Millionen User:innen.
Dies bestätigen auch die Aufrufzahlen von drei aktuellen Beiträgen:
Mehrere Krankenhäuser lehnten Notfallpatient ab | Dieses Posting erreichte 1,1 Millionen Beitragsaufrufe auf TikTok
Großeinsatz bei Brand von südsteirischem Wohnhaus | Dieses Posting erreichte 1,5 Millionen Beitragsaufrufe auf TikTok
Triebener Koloss gesprengt | Dieses Posting erreichte 650.000 Beitragsaufrufe auf TikTok
TikTok-Partnerschaft
TikTok steht immer wieder wegen der Verbreitung problematischer Inhalte in der Kritik. Gleichzeitig baut das Unternehmen seit einiger Zeit gezielt Partnerschaften mit etablierten Medienhäusern auf, um qualitativ hochwertige Nachrichteninhalte zu fördern.
Als News-Partner können wir auf TikTok beispielsweise direkt auf Inhalte unserer Webseite verlinken. Dabei zeigt sich deutlich, dass gerade regionale Themen auf besonders großes Interesse in der Community stoßen.
Das positive Feedback sowie die steigende Reichweiten- und Followerzahl über alle Plattformen hinweg bestätigen uns in unserer Strategie. Journalistische Inhalte gewinnen in den sozialen Netzwerken zunehmend an Relevanz und werden aktiv nachgefragt.
Daher werden wir auch weiterhin mit journalistischer Expertise und digitaler Kompetenz präsent sein, um Fakten sichtbar zu machen und Fake News entscheidend entgegenzutreten.
Über Sandra Mathelitsch

© Kleine Zeitung/ Jürgen Fuchs
Sandra Mathelitsch ist Stv. Leitung des Digital Teams sowie Leitung des News & Social Media Teams. Die studierte Germanistin wuchs in Graz auf und ist der Stadt bis heute beruflich wie privat verbunden. Ihre Leidenschaft für Sprache und das geschriebene Wort führte sie zum Studium der Germanistik und in weiterer Folge zur Kleinen Zeitung. Dort begann sie als freie Mitarbeiterin, war mehrere Jahre als Sportredakteurin tätig, übernahm anschließend die Leitung des Social-Media-Teams und ist seit April 2021 im Digitalmanagement tätig.