„Es erzeugt ein positives Grundrauschen“

Interview von Anneliese Horvath mit Andreas Prückler, Präsident des Hilfsvereins „Steirer helfen Steirern“ der Kleinen Zeitung

Gemeinschaft entsteht, wo Menschen einander unterstützen, sich engagieren und erleben, dass ihr Beitrag Teil von etwas Größerem ist. Es erzeugt ein positives Grundrauschen, das verbindet, Identifikation schafft und die Kultur eines Unternehmens nachhaltig prägt. Wie „Steirer helfen Steirern“ diese Haltung innerhalb der Kleinen Zeitung mitträgt und darüber hinaus wirkt, erzählt Andreas Prückler, Präsident des Hilfsvereins der Kleinen Zeitung.

Welche Rolle spielt Gemeinschaft bei „Steirer helfen Steirern“?

Gemeinschaft ist der Grundbaustein von „Steirer helfen Steirern“, das Fundament. Der Unterstützungsverein der Kleinen Zeitung wurde vor mehr als 20 Jahren auf Initiative unserer Leserinnen und Leser ins Leben gerufen, um Menschen in Notlagen in der Steiermark zu unterstützen. Diese Allianz aus Leserfamilie, Partnerorganisationen und „Steirer helfen Steirern“ funktioniert heute wie damals. Die positive Kraft dieser Gemeinschaft ist tagtäglich und im ganzen Land spürbar und auf allen Kanälen der Kleinen Zeitung sichtbar.

Inwiefern stärkt die Zusammenarbeit rund um „Steirer helfen Steirern“ auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Kleinen Zeitung?

Der Einsatz für die gute Sache erzeugt ein positives Grundrauschen. In der Kleinen Zeitung, in jedem Unternehmen. Zudem ist Hilfsbereitschaft ansteckend und bringt Menschen zusammen. Ich denke da an die großen Weihnachtskekse-Aktionen der Regionalbüros oder an die tatkräftige Unterstützung unserer Herzenswunsch-Auktion. Aber auch den „Steirer helfen Steirern“-Tag auf Antenne Steiermark oder die Oster- und Weihnachtsmärkte gemeinsam mit der Styria Media Group. Und, ganz aktuell, an die Fotoaktion „60 Second Portraits“ am 3. Juli am Grazer Lendplatz, bei der im Minutentakt professionelle Porträts gegen eine freiwillige Spende geschossen werden. Jeder ist zwischen 13 und 18 Uhr herzlich willkommen. Eine Minute, ein Porträt, ein Beitrag, der zählt, so der Slogan.

Spürst du, dass das Projekt auch intern im Unternehmen etwas verändert – etwa im Umgang miteinander oder im Zusammenhalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Ein gutes Miteinander sollte auch ohne „Steirer helfen Steirern“ möglich sein. Aber „Steirer helfen Steirern“ ist ein guter Reminder: Gemeinsam können wir vieles schaffen. Und vieles schaffen wir überhaupt nur gemeinsam. Dazu gehört, dass man auf Menschen zugeht, Hilfe anbietet, wenn diese benötigt wird. Dass man nicht wegschaut, auch wenn es gerade schwierig ist. Die Fußball-WM zeigt es im Großformat: Teams, in denen das Miteinander funktioniert, schneiden besser ab als andere Mannschaften. Und das Team Kleine Zeitung kann in puncto Miteinander sehr gut vorne mitspielen.

Welche Rolle kann ein Medienunternehmen wie die Kleine Zeitung dabei spielen, gesellschaftliche Gemeinschaft zu fördern?

Menschen sind keine Inseln. Wir sind soziale Wesen, die auf ein starkes Miteinander angewiesen sind. Medienunternehmen wie die Kleine Zeitung fördern gesellschaftliche Gemeinschaft, um Echokammern und Polarisierung entgegenzuwirken, demokratische Werte zu sichern und die Vielfalt sowie den Zusammenhalt zu stärken. Die Kleine Zeitung macht das mit Leidenschaft und Professionalität mit Fokus auf die Regionen und ihre Menschen. Und „Steirer helfen Steirern" leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

Regionale Verkaufs- und Kommunikationslösungen: Andreas Prückler

Klaus Vyhnalek

Nach einem Studium der Kunstgeschichte und des Verlagswesens ist Andreas Prückler seit 21 Jahren bei der Kleinen Zeitung, nach Stationen in Redaktion und Marketing seit 2025 Werbemarktleiter Steiermark und Präsident von „Steirer helfen Steirern“.

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